Martin Elsbroek
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Wortkunst


Leben produziert Geschichten, und wenn zwei Lebensgeschichten einander kreuzen, kommt es vor, dass neues Leben neue Geschichten hervorbringt.

So sind wir eingewoben in ein unentwirrbares Geflecht aus Geschichten, Mythen und Legenden, aus denen wir unser Selbstverständnis schöpfen. Darin liegt der Urgrund unseres Interesses an Literatur.

Die Schweizer schöpfen ihre nationale Identität aus der Wilhelm-Tell-Dichtung, den Deutschen gelten das Nibelungen-Lied und die Arminius-Sage als deren Quelle, und die Franzosen bedienen sich der Revolution von 1789 zur nationalen Sinnstiftung.

Sogar im aktuellen Diskurs läuft das sogenannte "Narrativ", also die "Erzählung", der althergebrachten "Berichterstattung" zunehmend den Rang ab, wenn es darum geht, zeitgeschichtliche Fakten zu deuten.

Gute Geschichten und berührende Gedichte, authentisch vorgetragen, erreichen deshalb ihr Publikum immer.

Um mit Hand und Fuß aus eigenen Texten vortragen zu können, habe ich mich zum Vorleser fortbilden lassen. Je nach Anlass  lese ich Unterhaltsames wie Ernstes, Prosa wie Lyrik, eigene wie fremde Texte. Ich richte mich ganz nach Ihren Wünschen.

Sprechen Sie mich an. Wir finden das Passende.

(c) Martin Elsbroek 2016


 

 

 

 

 

 

 Lesen Sie hier den Artikel der HNA vom 12.04.2017


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Was hat der Gutmensch mit dem Nazi zu tun?


Text der Woche

Nr. 42/2017:

"Aschermittwoch"