Martin Elsbroek
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Wortkunst


Im Oktober vergangenen Jahres erließ das Bundesverfassungsgericht eine Entscheidung zum Personenstandsrecht, die den Staat dazu verpflichtet, verwaltungstechnisch ein drittes Geschlecht einzuführen. Menschen, deren Geschlechtszuordnung nicht eindeutig ist, müssen die Gelegenheit bekommen, entweder "intersexuell" eintragen zu lassen oder auf einen Eintrag zu verzichten. Dem Gesetzgeber ist aufgegeben, diese Vorgabe umzusetzen.

Zunächst einmal spricht nichts gegen eine solche Regelung. Interessant aber ist die Art und Weise ihres Zustandekommens sowie die dahinter sichtbar werdende Strategie. Dazu empfehle ich folgendes zur Lektüre:

http://www.achgut.com/artikel/der_kleine_dienstweg_ueber_die_justiz/

Sodann fand ich in der "Neuen Zürcher Zeitung" einen Artikel zu den Bemühungen zur Einführung einer "gendergerechten" Neusprache. Auch diesen Artikel empfehle ich zur Lektüre:

https://www.nzz.ch/feuilleton/gendern-in-aller-herrlichkeit-ld.1353522

Dass beide Themen in einem engen sachlogischen Zusammenhang miteinander stehen, ist offensichtlich. Und dass und wie sie unter Umgehung jeder Instanz demokratischer Willensbildung implementiert werden, auch.

Ein schönes Wochenende wünscht

Martin Elsbroek